Geschichte

Die Stadt entwickelt sich Ende des 12. Jahrhunderts aus den beiden Kaufmannssiedlungen Berlin und Cölln, gelegen zu beiden Seiten der Spree im heutigen Bezirk Mitte.



1237 Offizielle Stadtgründung Cölln
1307 Berlin und Cölln bilden Union
1500 Berlin und Cölln haben ca. 12.000 Einwohner
1671 Gründung Jüdische Gemeinde
1695 Kurfürst Friedrich III. lässt westlich von Berlin/Cölln bei Lietzenburg ein Schloss für seine Frau Sophie Charlotte errichten. Nach ihrem Tod 1705 wird es in „Schloss Charlottenburg“ umbenannt.
1717 Einführung der Schulpflicht
1726 wird aus dem Pesthaus die Charité
1737 gründen böhmische Glaubensflüchtlinge Böhmisch Rixdorf (heute Neukölln)
1770 Der 1647 angelegte Reitweg vom Stadtschloss zum Tiergarten wird zur Prachtstraße ausgebaut (Unter den Linden)
1800 Berlin hat rund 180.000 Einwohner
1810 Im Prinz-Heinrich-Palais Unter den Linden wird Berlins erste Universität eröffnet, die heutige Humboldt-Universität. Ihr erster Rektor ist Johann Gottlieb Fichte.
1838 Potsdam und Berlin werden durch die erste Eisenbahnlinie in Preußen miteinander verbunden.
1861 Durch Eingemeindungen mehrerer Vorstädte (Wedding, Gesundbrunnen und Moabit sowie Teile der Feldmarken von Charlottenburg, Schöneberg, Tempelhof und Rixdorf) wächst die Fläche des Berliner Stadtgebietes von 35 auf 59 Quadratkilometer, die Einwohnerzahl steigt auf rund 550.000.
1919 Im Januar wird der von KPD und USPD getragene Spartakusaufstand in Berlin blutig niedergeschlagen. Am 15. Januar werden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg festgenommen und durch Freikorps-Truppen im Tiergarten ermordet.
1920 am 1.10. wird durch Zusammenschluss von 7 Städten, 59 Landgemeinden 27 Gutsbezirken zu Großberlin.
1925 hat Berlin 4.024.169 Einwohner.
1948 Juni bis Mai 1949 Blockade Westberlins
1953 Am 16. Juni treten die Bauarbeiter an der Ost-Berliner Stalinallee gegen eine staatlich verordnete Normenerhöhung in Streik. Daraus entwickelt am 17. Juni ein Volksaufstand, der auf zahlreiche andere Städte der DDR übergreift und in der Forderung nach Abschaffung des SED-Regimes und freien Wahlen in ganz Deutschland gipfelt.
1957 erste internationale Bauausstellung IBAU
1961 Bau der Berliner Mauer
1968 Das Attentat auf den Berliner Studentenführer Rudi Dutschke am 11. April auf dem Kurfürstendamm markiert einen weiteren dramatischen Höhepunkt der Auseinandersetzungen um die Berliner Studentenbewegung.
1982 Am 20. November wird die neue Transitautobahn nach Hamburg eröffnet.
1989 Am 4. November versammeln sich über 500.000 Bürger Ost-Berlins zu einer Demonstration auf dem Alexanderplatz: Forderung nach Verwirklichung des Rechts auf Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit. Die SED-Führung verspricht Reiseerleichterungen in den Westen. Am 9. November fällt die Mauer.
1991 Beschluss über Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin
1994 Amerikanische, englische und französische Truppen verlassen Berlin
1999 Erste Sitzung im umgebauten Reichstag
2001 Fertigstellung Kanzleramt
2006 Einweihung Tiergartentunnel